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Waldbad Enz

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Geschichte

Baubeginn 1937/38
Das Waldbad Enz wurde in den Jahren 1937/38 mit flußdurchströmtem Becken an jener Stelle erbaut, wo sich ein bewaldetes Tal zu einem sonnigen Talkessel weitet. Seit damals wurde das Waldbad Enz mehrmals verbessert und dabei dem jeweils neuesten Stand der Technik angepasst.

Erweiterung um eine Quarzkiesfilteranlage 1964
So erfolgt im Jahr 1964 die erste größere Erweiterung durch den Einbau einer Quarzkiesfilteranlage und einer Wasserumwälzanlage. Damit wurde eine  fortlaufende Umwälzung und Filtrierung (Reinigung) des Badewassers erreicht und es erübrigte sich die regelmäßige Entleerung des Schwimmbeckens zur Erneuerung des Badewassers, da nunmehr eine fortlaufende Zuführung von Frischwasser möglich war.

Einbau einer Wärmepumpenalage 1975
Als nächster großer Schritt erfolgte im Jahr 1975 der Einbau einer Wärmepumpenanlage zur Aufheizung des Badewassers. Somit war es möglich, unabhängig von der Witterung den Badegästen eine konstante Wassertemperatur von 24 Grad anzubieten.

Neubau 1987
Trotz all dieser Erweiterungen und laufender Verbesserungen war es aufgrund der Konzeption der Anlage nicht mehr möglich, den erheblich gestiegenen Anforderungen vor allem aufgrund des Bädergygienegesetzes ohne einer generellen Sanierung zu entsprechen. Dieser Entscheidung kam auch entgegen, dass die Betonbecken infolge Überalterung bereits einen sehr hohen, nicht mehr zu behebenden Wasserverlust aufwiesen und somit zu einer laufenden Steigerung der Betriebskosten führten. Nach der Fertigstellung der Eingabepläne erfolgte am 31.3. 1987 durch die Stadtvertretung der Beschluss, das Waldbad Enz entsprechend dem Plan und Beschreibungsunterlagen mit einem Kostenaufwand von rund 54 Mio. Schilling auszuführen. Gleichzeitung mit dem Baubeschluss erfolgt auch ein Großteil der erforderlichen Auftragsvergaben, sodass bereits im Mai 1987 mit dem Umbau begonnen werden konnte. Im diesem Zuge wurden die alten betonierten Becken durch moderne Edelstahlbecken ersetzt. Insgesamt waren an diesem umfangreichen Bauvorhaben 30 Firmen beschäftigt.

ca. 1960er, Orig. Stadtarchiv Dornbirn, Foto Risch-Lau, o.Sign.

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