Alpabtrieb in Dornbirn - Tiere kehren ins Tal zurück

Nach einem heißen Alpsommer ziehen die Älplerinnen und Älpler gemeinsam mit ihrem Vieh von Anfang bis Mitte September wieder ins Tal. An insgesamt vier Terminen kehren die 2500 Tiere großteils über die Ebniter- bzw. Gütlestraße zurück. Es kann zu Verkehrsbehinderungen kommen, Wartezeiten bis zu 20 Minuten sind möglich. Die Viehverteilung findet jeweils am Parkplatz des Waldbades Enz statt. Wie in den vergangenen Jahren gibt es auch wieder ein großes Fest: Am 22. September begleitet die Hatler Musig den Alpabtrieb Unterfluh – Altenhof (13:00 Uhr) sowie Gunzmoos – Obermörzel (14:30 Uhr). Neben Getränken, Kaffee und Kuchen, gibt es auch leckere Zack-Zack und Würste vom Grill. Die Hatler Bauernkapelle liefert musikalische Unterhaltung und das gratis Kinderschminken ab 11:30 Uhr bringt alle Kinderaugen zum Strahlen. An diesem Termin wird die Gütlestraße vom Campingplatz bis zum Conrad Sohm voll gesperrt. Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: „Die Bewirtschaftung der Dornbirner Alpen hat eine lange Tradition und ist für den Erhalt unserer Kulturlandschaft, insbesondere auch für unsere Naherholungsgebiete wichtig. Ich freue mich, die Älplerinnen und Älpler wieder wohlbehalten im Tal begrüßen zu dürfen.“

Termine Alpabtrieb 2018

- Samstag, 22. September 2018 mit großem Fest ab 11:30: Unterfluh - Altenhof um 13:00 Uhr sowie Gunzmoos – Obermörzel um 14:30 Uhr, Musikalische Begleitung und Verpflegung durch die Hatler Musig (Totalsperre der Gütlestraße ab Höhe Campingplatz bis zum Conrad Sohm von 12:00 bis 18:00 Uhr)

- Samstag, 29. September 2018 Alpe Wöster bestehend aus Hasengerach und Laubach um 13:00 Uhr (erschwerte Zufahrt mit Wartezeit ab 12:30 Uhr)

Mehr als 2500 Tiere, rund 2100 Rinder, 300 Milchkühe und 100 Pferde verbrachten heuer auf den rund 40 Dornbirner Alpen den Sommer. Die heimischen Landwirte nutzen dabei die Futtervorräte in den Dornbirner Bergen und tragen wesentlich zum Erhalt der Naherholungsgebiete bei. Der überwiegende Teil unserer Bergegebiete wäre ohne diese Bewirtschaftung bis auf ca. 1500 Meter durchgehend bewaldet. Das Weidevieh hält die Alpflächen waldfrei und fördert damit Pflanzen, die ansonsten nur auf Sonderstandorten wie Felsköpfen, flachgründigen Humusauflagen oder in Lawinenstrichen vorkommen. „Die Landwirtschaft versorgt die Bevölkerung nicht nur mit Nahrungsmitteln, immer mehr haben die Bauern auch die Aufgabe, unsere Landschaft zu pflegen und zu erhalten. Der Alpabtrieb im September ist ein großes Fest und im bäuerlichen Jahreskreis nach wie vor einer der Höhepunkte, “ ergänzt Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.